You got the big dreams in your eyes, you thinking Hollywood

23:00 Uhr, Mittwochabend. 18 Jahre, 364 Tage und 23 Stunden jung. 
Ryan Leslie’s „Maybachs & Diamonds“ läuft im Hintergrund. Kalte Luft zieht durchs Fenster.
Und bald ist schon wieder ist ein Jahr um.

Ein Jahr voller Ben&Jerry’s- Notfallnächte, voller Männer-sind-Schweine Parolen (um dann doch noch den richtigen zu finden – wer hätt’s gedacht?), voller ich-will-nie mehr-ein-Schulbuch-sehen  und voller Nächte, die unendlich schienen. Also ums kurz zu fassen – hab wiedermal alles abgedeckt was man abdecken kann in einem Jahr!

Und das alles um jetzt am Punkt zu sein, an dem ich sein wollte (soweit man das mit süssen 18- bald 19 sagen kann :-) ). Einen guten Abschluss in der Tasche, den besten Freund der Welt und ohne Ballast der letzten paar Jahre. Mit dem Abschluss kam auch der Schlussstrich unter all die negativen Dinge, die sich durch mein Leben  zogen. Waren es Menschen, Gedanken, Angewohnheiten. Es war weg. Zumindest teilweise. Denn eine Angewohnheit blieb: die Angst vor der Zukunft. Dass jetzt wieder ein Jahr um ist,  verringert meine Angst nicht. Nein, sie vergrössert sich.

Wie mein Titel schon antönt (übrigens eine wunderbare Zeile aus dem erwähnten Lied): jeder hat doch Träume? Ob nun grössere oder kleinere, jeder hat sie. Auch ich habe Träume für meine Zukunft, aber wenn ich in einem Jahr wieder hier sitze, werd ich dann einen Teil verwirklicht haben? Oder werden sie sich wieder von Grund auf geändert haben? Sollte man grosse Träume haben? Oder lieber jeden Tag aufs neue Leben , damit der Fall aus den süssen vernebelten Wolken der Träume nicht zu hart ist?

Ich für meine Teil werde wohl erst in einem Jahr mehr darüber sagen können, dann nämlich, wenn ich an diesen Text denke und meine Fragen mit ein wenig Glück selbst beantworten kann..

Liebste Grüsse

P.

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